Kategorie: Rezept

  • Rezept: Herzhafte Quiche mit Vollkorn und Hackfleisch

    Rezept: Herzhafte Quiche mit Vollkorn und Hackfleisch

    Viel zu tun an warmen Tagen

    Die Tage fühlen sich inzwischen lang, sonnig und warm an. Während das Gemüse in Kübeln und im Freiland langsam bei uns gedeiht, wachsen die Aufgaben ebenso weiter mit jedem Tag. Das wilde Beikraut wuchert kräftig zwischen Steckzwiebeln, Möhrrüben und Dill und bleibt für mich wohl eine begleitende Tätigkeit, die ich persönlich nicht so gern mag. Ich erfreue mich aber als Wildkräuterpädagogin über jedes neu entdecke Wunderkraut in unserem Garten! Die Vielfalt ist wahnsinnig und ich kann mich leider nicht von jedem störenden Kraut im Beet trennen, obwohl ich es oft genug später im Jahr bereue.

    Deftiges Essen zur Stärkung

    So wächst munter der Giersch, der Beifuß, jede Menge Kompass-Lattich und sogar die echte Kamille scheint dieses Jahr „zu viel“ zu werden. Toll zum Sammeln! Und obwohl sich viele bei hitzigen Temperaturen bevorzugt über leichte Kost erfreuen, merke ich an der kräftezehrenden Tätigkeit, dass mir ein bisschen Gemüs mit Soß nicht ausreichend würde.

    So gibt es heute eine feine Quiche mit Vollkornmürbeteig (lange Teigruhe für bessere Nährstoffaufnahme) und einer Füllung aus Hackfleisch, Sahne, saure Sahne, Eiern und etwas Bergkäse. Was gut rein passt? Kräuter! Von Petersilie und Dill brauch ich gar nicht mehr zu sprechen. Giersch, Brennnessel, ein bisschen Sauerampfer, vielleicht ein paar Blätter oder junge Knospen vom Wiesen-Bärenklau? Probieren geht bekanntlich über Studieren und so ist es auch mit Quiche. Hier kommt das Rezept:

    Rezept: Herzhafte Quiche mit Vollkorn und Hackfleisch

    Zutaten

    Vollkornmürbeteig (am besten schon am Vortag)

    400g Mehl
    200g Butter
    1 Eigelb
    Salz

    Aus den obigen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten und kühl stellen. Er kann auch frisch genutzt werden.

    Füllung

    150ml Milch
    75ml Sahne

    200ml saure Sahne
    4 Eier
    300g Hackfleisch

    Salz, Peffer, Oregano, Majoran, Muskat
    Bergkäse
    Petersilie

    So wird´s gemacht

    Eine Auflaufform gleichmäßig mit dem Mürbeteig auslegen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten hell ausbacken.

    In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Hierfür die Milch, Sahne und Eier miteinander verquirlen. Das rohe Hackfleisch klein zupfen und beimengen. Mit Salz, Pfeffer und weiteren Gewürzen kräftig abschmecken und in den vorgebackenen Teig füllen. Nach Wunsch Bergkäse reiben und drüber geben.

    Weitere 25-30 Minuten bei gleicher Hitze backen, bis die Quiche bräunt. Heiß servieren und mit Petersilie garnieren.

    Tipp: Die doppelte Portion Mürbeteig vorbereiten und im Kühlschrank lagern. So hast du für mehrere Tage die Möglichkeit eine Quiche nach deinem Geschmack zu backen!

  • Rezept: Waffeln (mit eingeweichtem Mehl)

    Rezept: Waffeln (mit eingeweichtem Mehl)

    Essen braucht Zeit

    Das können meine Kinder nicht immer nachvollziehen und das ist auch OK. Wenn meine Jüngste Waffeln möchte, dann jetzt. Sofort. Und wenn es Widersprüche meinerseits gibt, bekomme ich ein wütendes Stirnrunzeln zurück. „Warum nicht!?“, ertönt es dann vorwurfsvoll. Und dann beginnen wir zu plaudern.

    Das Waffeleisen aus Guss ist unbedenklich im Gegensatz zu gängigen Antihaftgeräten

    Beste Zutaten für Muskeln und Gehirn

    Was gehört alles in einen Waffelteig? Frage ich. Butter und Milch von der Kuh, Eier von Hühnern und Mehl. Getreide muss ruhen, damit es besser für unseren Bauch wird. Und wenn wir einen schmackhaften Teig haben wollen, der nicht nur den Bauch füllt, sondern auch unser Gehirn und unsere Muskeln versorgt, dann fühlen wir uns nicht nur stark. Wir sind es auch.

    Diese Waffeln sind mehr als nur eine Süßigkeit oder ein schnelles Mittagessen für den süßen Zahn. Sie sind leicht bekömmlich, nährstoffreich und geben die Kindheitserinnerung der Älteren gleichsam an den Nachwuchs weiter.

    Rezept: Waffelteig (für ca. 20 kleine belgische Waffeln)

    Zutaten

    Vorteig
    380g Vollkornmehl (Einkorn oder Dinkel*)
    300ml Vollmilch
    1 EL saures (Apfelessig, Naturjoghurt, Zitronensaft, Molke, Kefir)

    Hauptteig
    150g Butter
    , weich
    6 EL Süße (Ahornsirup, Honig)
    4 Eier
    1 Prise Salz

    1 TL Vanille, gemahlen
    1/4 TL Natron

    So wird´s gemacht

    Für den Vorteig, dass Vollkornmehl mit der Milch und der sauren Flüssigkeit nach Wahl vermengen. Bei Raumtemperatur mindestens 2, besser 12 bis 24 Stunden stehen lassen.

    Nach der Zeit alle übrigen Zutaten zum Vorteig geben und z.B. mit dem Handrührgerät verquirlen. Den Teig in einem Waffeleisen ausbacken. Ich nutze hierfür eine Gusseisenform. Die Waffeln am besten sofort servieren. Wir essen sie am liebsten mit selbstgemachter Schokobutter, Beerensauce, geschlagener Sahne oder mit Vanilleeis. Die Waffeln eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren!

    *Du kannst das Vollkornmehl auch zur Hälfte mit 550er Mehl ersetzen um trotzdem vom Vollkornanteil zu profitieren.

    Waffeln mit roter Grütze und Vanille-Frischkäsecreme

  • Rezept: Deftige Hack-Pfanne mit Kaspressknödeltopping

    Rezept: Deftige Hack-Pfanne mit Kaspressknödeltopping

    Aus der ländlichen Küche

    Knödel sind ein spannendes Küchenthema, an welches ich mich laaaange Zeit nicht heran getraut habe.

    Dann wurde ich von Lisas (Farmhouse on boone) Rezept für „Sourdough Skillet“ inspiriert. Im Familienalltag mit Hausbau, Gartenpflege und dem alltäglichen Chaos traf dieses One Pot Meal meinen Nerv. Eine herzhafte Füllung aus Fleisch, saisonalem Gemüse und Fleischbrühe, getoppt mit einer Schicht aus Sauerteigresten, Eiern und reichlich Käse. Beim folgenden Rezept kommt jedoch der Knödel ins rollen, oder besser gesagt, kommt er auf die deftige Füllung und rundet das Gericht ab. Ich verspreche euch, es ist viel einfacher, als es aussieht. Und schmecken wird es wirklich jedem!

    Rezept: Deftige Hack-Pfanne mit Kaspressknödeltopping

    Zutaten für 1 Pfanne

    Füllung

    300g Hackfleisch und/oder Reste (Braten, Kochfleisch, Hühnerbrust, Wurst, …)
    1 Tasse voll Gemüse, fertig gegart (Kartoffeln, Broccoli, Zwiebeln, …)
    1 Tasse Flüssigkeit (Fleisch- oder Gemüsebrühe, Saure Sahne, Schmand, Saucenreste, …)
    Gewürze nach Wahl
    Kräuter nach Wahl

    Topping (Kaspressknödel)

    250g altbackenes Brot, in Würfel geschnitten
    250ml Vollmilch, warm
    1 Zwiebel, in wenig Butter angebräunt
    1 EL Kräuter nach Wahl
    3 Eier
    150g Bergkäse, klein gewürfelt
    Salz, Pfeffer, Muskat

    So wird´s gemacht

    Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

    Für die Knödelmasse die Brotwürfel in die erhitzte Milch hineingeben und quellen lassen. Die übrigen Zutaten, bis auf den Käse, hinzufügen und vermengen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Käse untermengen. Die Masse sollte sich verstreichen lassen. Beiseite stellen.

    Für die Füllung in der Pfanne etwas Fett zerlassen und das Hackfleisch darin bräunen oder, wenn es bereits gegart ist, nur erwärmen. Das Gemüse hinzugeben und nochmals heiß werden lassen. Dann mit der Tasse Flüssigkeit ablöschen, abschmecken und mit Kräutern nach Wahl mischen.

    Die Knödelmasse auf der Füllung verteilen und sofort im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen, bis es goldgelb ist.

    Auf dem Bild seht ihr folgende Variante:
    Rohes Hackfleisch (Rind/Schwein) mit Zwiebel kräftig anbraten und abschmecken. Dann gegarte Kartoffeln und Kochfleisch hinzugeben, mit Fleischbrühe aufgießen und nochmals abschmecken. Eine Mischung aus Petersilie, Schnittlauch und anderem Grün hinzugeben und mit der Knödelmasse abbacken.

    Dazu passt der obligatorische Blattsalat, wir essen auch gern einfach nur Sauerkraut dazu.

    Hier seht ihr meine Version in ihrer Entstehung.
  • Rezept: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch

    Rezept: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch

    Als ich nach Sachsen kam…

    Als ich vor mehr als einem Jahrzehnt nach Sachsen kam, wurde mir ein Süppchen sehr ans Herz gelegt: Käse-Lauch, wahlweise mit Hackfleisch und hellem Brot.

    Es war ein beliebtes Essen für viele Gäste. Schnell zubereitet, günstige und überschaubare Zutaten und natürlich lecker. Ein Bekannter hatte es einmal für seine Liebste auf die Spitze getrieben, als er mit allerlei feinsten Käsesorten von der Theke das Süppchen für sie anreicherte. Es war natürlich völlig anders als das „Original“. Das gab mir jedoch zu denken über die herkömmlich genutzten Zutaten. Billiges Hackfleisch, Porree, Schmelzkäse und Wasser mit Brühwürfel. Alles andere als nährstoffreich und positiv für die Verdauung.

    Hausgemacht und nährstoffreich

    In diesem Blogbeitrag möchte ich euch gern mein Rezept für eine Käse-Lauch-Suppe vorstellen. Mit hausgemachter Fleischbrühe als Grundlage und natürlich den üblichen Zutaten – statt dem Schmelzkäse kann man Frischkäse, Creme Fraiche oder Schmand nehmen. Wer sich wöchentlich mit selbst gekochter Fleischbrühe Zuhause eindeckt kann diese Suppe genauso zügig zubereiten, wie die gängigere Variante.

    Schmackiges Süppchen für jeden Anlass

    Das Süppchen ist nicht nur für größere Veranstaltungen geeignet (einfach einen Tag im Voraus zubereiten), sondern auch ein echtes Familienessen! Es geht nichts über ein cremige Süppchen mit viel geschmortem Lauch und Hackfleisch als Proteinquelle. Mit selbst gebackenem Brot oder Kartoffeln sättigt sie auch sehr hungrige Kinder. Bei so einer deftigen Suppe darf auch gerne ein Salat dazu gereicht werden. Im Winter ein Apfel-Karottensalat oder im Sommer ein frischer Gurken- oder Tomatensalat. Mhh…

    Rezept: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch

    Zutaten

    1 L Fleisch- oder Gemüsebrühe, am besten hausgemacht
    3-4 Stangen Porree
    500g Hackfleisch
    1 Becher Creme Fraiche o.Ä.
    Salz, Pfeffer, Muskat, Cayenne Pfeffer

    So wird´s gemacht

    Den Porree säubern und in feine Ringe schneiden. In einem großen Suppentopf etwas Fett erhitzen (Butter, Rindertalg, Schmalz..) und das Gemüse darin schmoren, bis es weich ist. Nebenbei in einer heißen Pfanne das Hackfleisch je nach Geschmack braun braten. Das Hackfleisch zum Porree hinzugeben und mit der Brühe aufgießen. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und zum Schluss Creme Fraiche (oder Frischkäse/Schmand) unterziehen sowie mit den Gewürzen abschmecken. Mit Kräutern wie Petersilie garnieren und heiß servieren. Ein Schuss Zitrone ist ebenfalls empfehlenswert.

    Optional können Kartoffeln vor der Zugabe von Creme Fraiche mitgeköchelt werden, bis sie gar sind.

    Zur Suppe passt auch hervorragend ein selbstgebackenes Brot und saisonale Salate.

  • Rezept: Vollkornbrötchen über Nacht

    Rezept: Vollkornbrötchen über Nacht

    Alleskönner Brötchen

    Heute gibt es ein Rezept für Liebhaber des Unkomplizierten: Brötchen. Ob zum Frühstück, zur abendlichen Brotzeit, unterwegs oder einfach zwischendurch wenn der Hunger zwickt – Brötchen haben wir gerne auf Vorrat da. Sie lassen sich wunderbar einfrieren für einen späteren Zeitpunkt und halten selten auch mal für fehlende Burgerbrötchen her. Es sind eben Alleskönner!

    Vom Korn zum Mehl

    Für das Rezept mahle ich das Getreide frisch mit unserer Getreidemühle. Die Anschaffung hat sich damals für uns gelohnt und die Mühle ist seitdem wöchentlich im Einsatz. Eine Alternative zur heimischen Mühle gibt es inzwischen in vielen Großstädten mit (Unverpackt-)Läden. Dort kann man das ausgesuchte Getreide direkt nach Wunsch mahlen und mitnehmen. Mit einer gut ausgestatteten Küchenmaschine lässt sich Getreide ebenfalls zerkleinern – das Ergebnis kommt jedoch an keine Mühle heran.

    Ein gutes Bio-Vollkornmehl reicht ebenfalls für den Anfang aus, falls es keine Gerätschaften in der Art gibt. Probier dich aus! Teig aus dem heimischen Ofen schmeckt immer.

    Flexibel bleiben mit langer Gare

    Diese Brötchen bilden DAS Standard-Rezept in unserem Haus und man kann es flexibel in den Alltag einbauen durch die lange Reifezeit. Das Ergebnis sind krosse Brötchen mit aromatischem Eigengeschmack – je nach verwendeter Getreidesorte. Aber genug erzählt, es ist Zeit zum Ausprobieren!

    Rezept: Vollkornbrötchen über Nacht

    Zutaten

    5g Hefe, frisch
    700g Wasser (Optional + 1 EL Molke/Joghurt*)
    1kg Mehl (Vollkorn, am besten frisch gemahlen)
    24g Salz
    Optional: 1 EL Honig oder Rübensirup

    Die Hefe im Wasser (+ Molke/Joghurt) auflösen. Übrige Zutaten hinzugeben und solange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst (Roggen bleibt klebrig – erwünscht!).

    Den Teig in eine geölte Teigschüssel geben, abdecken und für ca. 12-24 Stunden im Kühlschrank lagern, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

    Nach der Reifezeit den Backofen mit Blech auf 240 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche gleiten lassen. Brötchen in gewünschter Größe abstechen und in Form bringen.

    Die Teiglinge auf dem Blech verteilen, ggf. mit Wasser besprühen und je nach Größe in ca. 12-20min. knusprig backen.

    *Dient zur besseren Säuerung des Teiges. Alternativ kann die gesamte Flüssigkeit durch Molke, Sauermilch oder Buttermilch ersetzt werden. Dann auf die Teigkonsistenz achten, jedes Mehl nimmt unterschiedliche Mengen Flüssigkeit auf.

  • Rezept: Tomatensuppe – klassisch

    Rezept: Tomatensuppe – klassisch

    Der Herbst ist da!

    Mit Ach und Krach zog er plötzlich in unser Fachwerkhaus ein. Jetzt weht wieder ein frischer Wind in unserem „Altbau“, aber ein Glück haben wir noch Erinnerungen an heiße Tage. Die nur noch wenig belaubten Tomatensträucher lassen ihre Früchte stolz herunterhängen und bieten sich uns Spaziergängern regelrecht an.

    Aber nicht nur an kalten, sondern insbesondere an den wärmeren Tagen im Jahr entscheiden wir uns gern häufiger für eine klassische Tomatensuppe. Sie bietet natürlich auch übers ganze Jahr immer eine willkommene Abwechslung auf dem Esstisch – z.B. wenn man im Sommer mal wieder nicht weiß, was es zu Essen geben soll, ist dieses Rezept ein echter Retter. Und ein paar schöne Tage gibts dieses Jahr sicher noch!

    Die Möglichkeiten

    Man kann eine große Menge dieser Suppe vorkochen und dann nach Wunsch aufwärmen oder sogar einfrieren. Damit sie nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch nährstoffreich wird, gießen wir mit hausgemachter Fleischbrühe auf. Dazu kommt reichlich Sommergemüse, welches zusammen mit passierten Tomaten zu einem herrlich duftenden Sud gekocht wird.

    Als Basis für diese klassische Suppe, als Pizzasauce, für saftige Teigschnecken mit Tomaten-Käsefüllung oder einfach zu Hackbällchen und Naturreis. Tomatensauce ist vielseitig in der Küche einsetzbar. Also ran an den Kochlöffel!

    Tomatensuppe – klassisch

    Zutaten

    Fett zum Anbraten
    Gemüse (Karotten, Stangensellerie, Zwiebel)
    Fleischbrühe, Gemüsebrühe oder Wasser
    Passierte Tomaten (Oder Schältomaten)
    Knoblauchzehen
    Honig oder Dattel, getrocknet (optional)
    Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer, Oregano

    so wird’s gemacht

    Das Gemüse klein schneiden, Knoblauch pressen. Die Karotten in reichlich Fett (Ich nehme Olivenöl oder Rinderfett) karamellisieren, dann Zwiebel dazu und glasig dünsten. Das übrige Gemüse und den Knoblauch hinzugeben und einige Minuten mitgaren. Die Gewürze darüber stäuben (Cayenne und Oregano besser erst am Schluss dazu) und mit Fleischbrühe und passierten Tomaten aufgießen und aufkochen. Den Honig bzw. die Dattel hinzugeben.

    Ohne Deckel lange kochen, mindestens eine Stunde. Falls es zu sehr eindickt, Flüssigkeit nachgießen oder den Deckel drauflegen. Desto länger sie köchelt, desto besser schmeckt sie!

    Ich püriere die Suppe zum Schluss. Heiß servieren.

    Tipp: Selbstgemachtes Knoblauchbrot, ein knackiger Salat oder gebratenen Pilze als Einlage passen wunderbar dazu.